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Wie schafft man die Mathematik Kompensationsprüfung in der BHS / BRP? [Oktober 2019]

Nach der Zentralmatura in Mathematik folgt leider für viele Schülerinnen und Schüler Österreichs eine Kompensationsprüfung. Damit du weißt, wie du am besten lernst - und das heißt zeiteffizient und vor allem so, dass du gut und ohne zusätzlichen Stress durchkommst - haben wir diesen Artikel für dich geschrieben. Lass uns dir somit kurz erklären, worauf es bei deiner Mathematik Kompensationsprüfung ankommt, was du wirklich können musst und wie du sie gut bestehen kannst.

 

Welche Themen werden kommen?

Die Mathematik Kompensationsprüfung an einer BHS und BRP (Berufsreifematura) besteht essentiell aus Teil-A Beispielen und unterscheidet sich somit in diesem Punkt von der Mathematik Zentralmatura an diesen Schulformen. Es kommt somit kein Teil-B, und folglich auch keine mit dem Teil-B verbundenen Themenbereiche.

 

Wie viele Beispiele kommen?

Bei deiner Kompensationsprüfung an einer BHS oder BRP bekommst du drei Teilaufgaben (Im Prinzip also 3 Teil-A Aufgaben). Diese sind streng unabhängig voneinander bearbeitbar, das heißt, dass wenn du einen Unterpunkt nicht gleich machst, kannst du dennoch den nächsten problemlos rechnen.

 

Vorbereitungszeit

Die schriftliche Vorbereitungszeit bei der Kompensationsprüfung beträgt mindestens 30 Minuten, während dieser Zeit kannst du die drei Aufgaben eigentständig ausarbeiten. Danach folgt der mündliche Prüfungsteil, welcher maximal 25 Minuten dauert. Während des mündlichen Teils geht der Prüfer die von dir ausgearbeiteten Aufgaben mit dir durch.

 

Grafische Rechner und Geogebra

Diese sind, wie auch bei der schriftlichen Zentralmatura Mathematik, verwendbar. Behalte also auf jeden Fall zB. deinen TI-Nspire, CASIO ClassPad 2 oder TI-82/84 als treuen Begleiter an deiner Seite.

 

Erreichbare Note

Falls deine schriftliche Mathematik Zentralmatura negativ war, kannst du dir diese Note durch die Kompensationsprüfung ausbessern, und insgesamt maximal ein Befriedigend erreichen. Im Rahmen der Kompensationsprüfung gibt es folgende Punkteaufspaltung:

 

Notenschlüssel

Den Notenschlüssel findest du jeweils am Anfang deiner Prüfung aufgelistet, überlicherweise sieht dieser so aus:

 

Erreichte Punkte Beurteilung der mündlichen Kompensationsprüfung

 

12

 

Sehr gut

 

11

 

Gut

 

9 - 10

 

Befriedigend

 

7 - 8

 

Genügend

 

0 - 6

 

Nicht genügend

 

Gibt es Änderungen zu früheren Kompensationsprüfungen?

Ja, eine entscheidende Neuerung bei den jetzigen Mathematik Kompensationsprüfungen ist, dass keine verpflichtende verbale Fragestellung mehr enthalten sein wird. Deine Aufgaben reduzieren sich somit auf die gewohnten Teil-A Beispiele.

 

Empfohlene Lernstrategie

Das beste Training für eine Kompensationsprüfung ist das Durchrechnen vieler Teil-A Aufgaben, idealerweise früherer Teil-A Klausuraufgaben. Zusätzlich solltest du unsere Crashkurse durchgehen, da dir diese das mathematische Verständnis vermitteln, welches du nicht nur für die Teil-A Aufgaben brauchst, sondern der Prüfer auch bei der mündlichen Prüfung abfragen wird.

 

Beste Vorgehensweise beim Lernen

Die ultimative Strategie lautet: Erst jeweils den Crashkurs durchgehen und dann zu dem jeweiligen Thema auf die Teil-A Aufgaben fokussieren.

Trigonometrie kam bislang bei jedem Durchgang der Mathematik Kompensationsprüfung. Du machst also erst zum Beispiel den Crashkurs der Trigonometrie durch und gehst danach direkt darunter die von uns empfohlenen Teil-A Aufgaben durch, da diese stets von leicht bis schwer geordnet sind, wodurch du den besten Lerneffekt erreichen kannst. Somit kannst du in kurzer Zeit ziemlich gut in diesem Themengebiet werden. Danach arbeitest du im nächsten Kapitel weiter.

So kannst du innerhalb von nur zwei Wochen alles Relevante für deine Prüfung lernen!

 

Welche Teil-A Kapitel musst du können:

  • Trigonometrie
  • Lineare Funktionen
  • Quadratische Funktionen
  • Exponentialfunktionen
  • Differentialrechnung
  • Integrale
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Statistik

Wenn du diese Crashkurse mit den jeweils darunter empfohlenen Teil-A Aufgaben gelernt hast, bist du bereits sehr gut für deine Prüfung vorbereitet.

 

Motivation und mentale Aspekte

Wenn du diesen Artikel liest, ist die schriftliche Mathematik Zentralmatura eventuell negativ ausgegangen. Lass dich aber davon nicht entmutigen! Es sind nicht jene Leute, die immer gleich alles beim ersten Versuch schaffen, sondern jene, welche dranbleiben und nicht aufgeben, die im Endeffekt den Erfolg erreichen, den sie sich wünschen.

Wir haben dieses Phänomen in den vergangenen Jahren immer wieder bei Leuten beobachtet, welche jeweils die Besten in Ihren Berufen sind. Geht etwas daneben, stehen sie wieder auf und lernen aus ihren Fehlern.

Der Schein trügt oft, weil darüber nicht viel geredet wird, aber die Erfolgreichen haben meist mehr Fails durchgemacht als alle anderen. Sie haben lediglich weitergemacht und Ihren Fokus unbeirrlich weiterhin auf ihr Ziel gerichtet.

Eine negative Prüfung sagt dir einzig und allein, dass du manche Kapitel noch besser lernen musst.

In diesem Sinne, dranbleiben! - Crashkurse und Teil-A fokussieren, diese Kombination bringt dich zu deinem Ziel.

 

Bei Fragen freuen wir uns über einen Kommentar, Email oder Nachricht in unserem Whatsapp-Channel.

Wir wünschen dir alles Gute beim Lernen!

Dein competenz4u - Team